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<title>August Dickmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">August Dickmann</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>August Dickmann</b> (* <a href="7._Januar" title="7. Januar">7. Januar</a> <a href="1910" title="1910">1910</a> in <a href="Dinslaken" title="Dinslaken">Dinslaken</a>; † <a href="15._September" title="15. September">15. September</a> <a href="1939" title="1939">1939</a> im <a href="KZ_Sachsenhausen" title="KZ Sachsenhausen">KZ Sachsenhausen</a>) war ein <a href="Jehovas_Zeugen" class="mw-redirect" title="Jehovas Zeugen">Zeuge Jehovas</a> und der erste <a href="Kriegsdienstverweigerung" title="Kriegsdienstverweigerung">Kriegsdienstverweigerer</a>, der unter der <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">nationalsozialistischen Diktatur</a> in Deutschland im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">hingerichtet</a> wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>August Dickmann arbeitete nach dem Besuch der <a href="Volksschule" title="Volksschule">Volksschule</a> in einem <a href="S%C3%A4gewerk" title="Sägewerk">Sägewerk</a>. Um das Jahr 1932 begann er zusammen mit seinen Brüdern Heinrich und Fritz ein <a href="Bibelstudium" title="Bibelstudium">Bibelstudium</a> mit den <a href="Zeugen_Jehovas" title="Zeugen Jehovas">Zeugen Jehovas</a>. Alle drei blieben missionarisch tätig, auch als die Aktivitäten der <a href="Religionsgemeinschaft" class="mw-redirect" title="Religionsgemeinschaft">Religionsgemeinschaft</a> nach der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtübernahme der Nationalsozialisten</a> in Deutschland 1933 untersagt worden waren. Nachdem man seinen Bruder Fritz 1935 in das <a href="KZ_Esterwegen" title="KZ Esterwegen">KZ Esterwegen</a> eingeliefert hatte, wurde August Dickmann im Oktober 1936 von der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</a> verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach dem Ende der Haft wurde er im Oktober 1937 in das <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> Sachsenhausen eingeliefert. Ab März 1939 war auch sein Bruder Heinrich dort inhaftiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wehrdienstverweigerung">Wehrdienstverweigerung</h3></div>
<p>Der politische Häftling Willi Michalski zitierte Jahre später in einem Zeitungsbericht aus einer Rede des <a href="KZ-Kommandant" title="KZ-Kommandant">Lagerkommandanten</a> <a href="Hermann_Baranowski" title="Hermann Baranowski">Hermann Baranowski</a> über das, was vier Tage nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 im Lager geschah, nachdem Dickmanns Ehefrau den <a href="Wehrpass" title="Wehrpass">Wehrpass</a> ihres Mannes, der zuerst an seine Heimatadresse zugestellt worden war, in das Lager nachgesandt hatte: „Am fünften September dieses Jahres ist der Häftling Bibelforscher August Dickmann zu der politischen Abteilung des Lagers bestellt worden, um seinen Wehrpaß zu unterschreiben. In Verkennung der politischen Lage des Reiches und des bestehenden Kriegszustandes hat Dickmann die Unterschrift trotz nachdrücklichsten Hinweises nicht vollzogen. Er gab weiter zu Protokoll, dass er niemals Soldat werden kann und auch niemals im Krieg Menschen töten wird, da <a href="Jehova" class="mw-redirect" title="Jehova">Jehova</a> den Krieg nicht geheiligt und befohlen habe. Ferner erklärte er, dass er <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> nicht als den Führer des deutschen Volkes anerkenne, denn Adolf Hitler sei die personifizierte Bosheit und ein Werkzeug <a href="Satan" title="Satan">Satans</a>. Auf die Folgen dieses Verhaltens aufmerksam gemacht, erklärte Dickmann, dass er bereit sei, die Folgen zu tragen …“. Zunächst wurde Dickmann für seine Ablehnung verprügelt, dann bekam er Arrest in einer Einzelzelle im Lagerbunker.
</p><p>Der über die starre Haltung Dickmanns erboste Lagerkommandant Baranowski meldete den Fall nach Berlin und erbat sich von <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a>, dem <a href="Reichsf%C3%BChrer_SS" title="Reichsführer SS">Reichsführer SS</a>, die Genehmigung, Dickmann im Beisein aller anderen Lagerinsassen – darunter waren zu dieser Zeit etwa 380 Zeugen Jehovas – vor den Augen seines Bruders Heinrich erschießen zu lassen. Baranowski versprach sich davon, eine erhebliche Anzahl von Dickmanns Glaubensbrüdern von ihrer Einstellung abbringen zu können. Himmler reagierte umgehend und ordnete die Exekution Dickmanns an, die erste <i>öffentliche</i> Hinrichtung in Sachsenhausen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Exekution_durch_Erschießung"><span id="Exekution_durch_Erschie.C3.9Fung"></span>Exekution durch Erschießung</h3></div>
<p>Am 15. September 1939 mussten nach dem Abendappell im Lager alle ca. 8500 Häftlinge stehenbleiben. Anschließend wurden alle Bibelforscher mit dem <i>lila Winkel</i> aufgefordert, sich ganz vorne aufzustellen, wo man eine Holzwand errichtet hatte, die als Kugelfang dienen sollte. August Dickmann wurde von einigen SS-Offizieren vorgeführt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Der Lagerkommandant Baranowski meldete sich über die Lautsprecher des Lagers. Gemäß Wilhelm Röger, einem Augenzeugen der Hinrichtung, sagte er folgendes: „Der Bibelforscher August Dickmann hat sich geweigert, den Wehrpaß zu unterschreiben. Der Grund: Er fühle sich nicht mehr als Deutscher, sondern als Bürger des <a href="Reich_Gottes" title="Reich Gottes">Neuen Königreiches</a>. Deshalb hat ihn der Reichsführer der SS Himmler zum Tode verurteilt, welches Urteil jetzt vollzogen wird. Das Urteil wurde ihm vor einer Stunde unterbreitet.“
Arnold Eickmann schildert jedoch in seinen Erinnerungen, dass eine Liste an die angetretenen Zeugen Jehovas zum Eintragen für die Wehrpflicht durch die Reihen ging. Dickmann und sein Bruder schrieben auf die Liste: „Wer durch das Schwert tötet, wird durch das Schwert umkommen. Dessen Blut ihr vergießen werdet, dessen Blut wird einstmals über euch kommen.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Exekutionskommando stand unter der Leitung von <a href="Rudolf_H%C3%B6%C3%9F" title="Rudolf Höß">Rudolf Höß</a>, dem späteren Lagerkommandanten des <a href="KZ_Auschwitz-Birkenau" title="KZ Auschwitz-Birkenau">KZ Auschwitz-Birkenau</a>, der damals als Adjutant des Lagerkommandanten Baranowski und als Lagerführer fungierte. Aus seiner Pistole erhielt Dickmann, dessen Körper nach der Exekution zusammengesackt war, einen „<a href="Gnadenschuss" class="mw-redirect" title="Gnadenschuss">Fangschuss</a>“ in die linke Schläfe seines Kopfes.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reaktion_der_anwesenden_Zeugen_Jehovas">Reaktion der anwesenden Zeugen Jehovas</h3></div>
<p>Dickmanns Leiche war gerade fortgeschafft, da drohte Lagerkommandant Baranowski laut Zeugenaussagen den noch auf dem Appellplatz Versammelten mit dem gleichen Schicksal, sollten sie die Verpflichtungserklärung nicht unterschreiben, also die offizielle Abkehr von den Zeugen Jehovas. Wer nicht erschossen werden wolle, solle vortreten.
</p><p>Nach längerer Pause, so schildert Forscher Garbe den Ablauf, seien tatsächlich zwei Männer vorgetreten - allerdings um zu erklären, dass sie unter dem Eindruck des gerade Miterlebten ihre bereits geleistete Unterschrift zurückzögen. Daraufhin habe Baranowski wutschnaubend den Platz verlassen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reaktionen_auf_die_Erschießung"><span id="Reaktionen_auf_die_Erschie.C3.9Fung"></span>Reaktionen auf die Erschießung</h2></div>
<p>Der <a href="Gro%C3%9Fdeutscher_Rundfunk" title="Großdeutscher Rundfunk">deutsche Rundfunk</a> gab die <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">Hinrichtung</a> Dickmanns am 16. September 1939 bekannt. Die Meldung wurde in den darauffolgenden Tagen mehrfach wiederholt. In den deutschen Zeitungen erschien eine „Mitteilung des Reichsführers SS“ über die <a href="Erschie%C3%9Fung" title="Erschießung">Erschießung</a> des „<a href="Volkssch%C3%A4dling" title="Volksschädling">Volksschädlings</a>“ August Dickmann. Der Text lautete: „Erschossen wurde … am 15.9.1939 wegen Weigerung, seine Pflicht als Soldat zu erfüllen, August Dickmann, geboren 7.1.1910, aus Dinslaken. Dickmann begründete seine Weigerung mit der Erklärung, er sei ‚Zeuge Jehovas‘; er war ein fanatischer Anhänger der internationalen Sekte der ‚ernsten Bibelforscher‘.“
</p><p>Am 17. September 1939 berichtete die <i><a href="New_York_Times" class="mw-redirect" title="New York Times">New York Times</a></i>: „August Dickmann, 29 Jahre alt, ... wurde hier von einem Hinrichtungskommando erschossen.“ Wie in der Zeitung ausgeführt wurde, war er <i>der erste deutsche Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen</i> dieses Krieges.
</p><p>Sechzig Jahre später, am 18. September 1999, wurde vonseiten der <a href="Stiftung_Brandenburgische_Gedenkst%C3%A4tten" title="Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten">Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten</a> des Todes August Dickmanns gedacht. Eine Gedenktafel in der <a href="Gedenkst%C3%A4tte_Sachsenhausen" class="mw-redirect" title="Gedenkstätte Sachsenhausen">Gedenkstätte Sachsenhausen</a> erinnert Besucher jetzt an seinen Mut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_und_Quellen">Literatur und Quellen</h2></div>
<ul><li><a href="G%C3%BCnter_Morsch" title="Günter Morsch">Günter Morsch</a>, Astrid Ley (Hrsg.): <i>September 1939. Erschießung von August Dickmann.</i> In: dies., <i>Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945. Ereignisse und Entwicklungen.</i> Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Bd. 23. Berlin 2008, S. 66 (S. 34, 71).</li>
<li>Günter Morsch (Hrsg. / Ed.), Stephanie Bohra und andere: <i>„Wehrdienstverweigerung“ aus religiösen Motiven: August Dickmann, 15. September 1939.</i> / <i>"Conscientious objectors" on religious grounds: August Dickmann, 15th September 1939.</i> In: dies.: <i>Mord und Massenmord im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945. Murder and Mass Murder in Sachsenhausen Concentration Camp 1936–1945.</i> Eine Ausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / An Exhibition by Sachsenhausen Memorial and Museum / Brandenburg Memorials Foundation, Berlin 2005, S. 78–84.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Johannes Wrobel: <i>Die öffentliche Hinrichtung des Zeugen Jehovas August Dickmann am 15. September 1939 im KZ Sachsenhausen</i>, Manuskript des Vortrags anlässlich der Anbringung einer Gedenktafel an die Erschießung Dickmanns, gehalten am 18. September 1999 in der KZ-Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jwhistory.net/archiv/wrobel/pdf/wrobel-sachsenhausen1999.pdf">PDF.</a>)</li>
<li>Andreas Seeger (Hrsg.): <i>Arnold Eickmann: Der KZ-Gärtner … vom gesundheitspolitischen Standpunkt ein Staatsfeind.</i> Aufgezeichnet von Karl-Heinz Wegner. Donat-Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-938275-33-7, S. 150.</li>
<li>Helmut Kurz: <i>In Gottes Wahrheit leben. Religiöse Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg</i>. Donat-Verlag, Bremen 2020, ISBN 978-3-943425-98-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Wehrdienstverweigerung_der_Zeugen_Jehovas" class="mw-redirect" title="Wehrdienstverweigerung der Zeugen Jehovas">Wehrdienstverweigerung der Zeugen Jehovas</a></li>
<li><a href="Zeugen_Jehovas_im_Nationalsozialismus" class="mw-redirect" title="Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus">Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus</a></li>
<li><a href="Leopold_Engleitner" title="Leopold Engleitner">Leopold Engleitner</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.radio-uebrigens.de/?p=1479"><i>Erster Wehrdienstverweigerer 1939 erschossen: August Dickmann</i> (Sendungsmanuskript des StadtRadio Göttingen)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.standhaft.org/events/sachsenhausen/bmp190999.html">Erinnerung an den ersten deutschen Kriegsdienstverweigerer in der Berliner Morgenpost vom 19. September 1999</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2000328">August Dickmann JW.org</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/deutschland/gedenkstaette-sachsenhausen-erinnert-an-zeugen-jehovas/">Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert mit Zeremonie an einen Zeugen Jehovas, der von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/deutschland/standhaft-video/">Auszug: Standhaft trotz Verfolgung — Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag456.html">15. September 2004 - Vor 65 Jahren: Der erste Kriegsdienstverweigerer des Zweiten Weltkrieges wird erschossen, WDR1, 15. September 2004</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef Garbe (2008). Between Resistance and Martyrdom: Jehovah's Witnesses in the Third Reich, The University of Wisconsin Press, pp. 415–416. ISBN 9780299207946</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"> Arnold Eickmann: <i>Der KZ-Gärtner ..... vom gesundheitspolitischen Standpunkt ein Staatsfeind</i>, <a href="Donat_Verlag" title="Donat Verlag">Donat Verlag</a> 2007, S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef Garbe (2008). Between Resistance and Martyrdom: Jehovah's Witnesses in the Third Reich, The University of Wisconsin Press, pp. 415–416. ISBN 9780299207946</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef Garbe (2008). Between Resistance and Martyrdom: Jehovah's Witnesses in the Third Reich, The University of Wisconsin Press, pp. 415–416. ISBN 9780299207946</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.jwhistory.net/text/morsch2005.htm">http://www.jwhistory.net/text/morsch2005.htm</a></span>
</li>
</ol>
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